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Aktuelles

Hier finden Sie aktuelle Informationen über den St. Johannis-Zweigverein

22.12.2025 : Weihnachten 2025

Wenn ein Jahr sich neigt, halten wir kurz inne: Wir denken an all die fröhlichen Kinderstimmen, an kleine und große Schritte, an gemeinsames Lachen und an Momente, die uns berührt haben.

Unser herzliches Dankeschön gilt allen, die unser Miteinander tragen, den Alltag in den Einrichtungen so lebendig machen und mit viel Engagement dazu beitragen, die Kinder auf einem wichtigen Lebensabschnitt zu begleiten und anzuleiten – den Leitungen und allen Mitarbeitenden in unseren vier Kitas, den Eltern und Familien, den ehrenamtlich Engagierten und allen Mitgliedern unseres Vereins.

Durch euer Vertrauen, eure Geduld, eure Ideen und euer Herz entsteht Tag für Tag ein Ort, an dem Kinder wachsen, spielen, entdecken und sich geborgen fühlen dürfen.

Wir wünschen Ihnen und euch ein gesegnetes Weihnachtsfest, erholsame Feiertage und einen guten Start in ein gesundes, friedvolles neues Jahr 2026.

12.12.2025 : Sanierung abgeschlossen: Kita Maria Geburt übergeben

Mit einer fast millionenschweren Investition hat der St. Johannis-Zweigverein das Haus für Kinder Maria Geburt für die Zukunft fit gemacht. »Wir sind im Zeit- und im Kostenrahmen geblieben«, freute sich der erste Vorsitzende Bernd Keßler bei der kleinen Einweihungszeremonie. Neben vielen Eltern und interessierten Schweinheimern waren alle drei Bürgermeister der Stadt, die Spitzen des städtischen Jugendamtes sowie Stadträte gekommen.
»Wir haben sichergestellt, dass dieser Bau trotz seiner 75 Jahre alle Funktionen und Ansprüche einer modernen Kita sehr gut erfüllen kann«, erklärte Keßler. Das Haus wurde 1952 als Kloster mit angeschlossenem Kindergarten gebaut. Die letzte Sanierung fand in den Jahren 1988/89 statt. Keßler dankte den Mitarbeitenden und den Eltern für Geduld und Verständnis in den letzten drei Jahren, denn fast alle Bauarbeiten wurden während des laufenden Betriebs abgewickelt. Das ersparte dem Träger einige Kosten, den Kindern aber zugleich den Umzug in Behelfsräume oder Container.
Nach der vor einem Jahr schon übergebenen Außenanlage standen in den letzten zwölf Monaten Investitionen in die Substanz des Gebäudes im Mittelpunkt. Dazu flossen viele Mittel in eine bessere Elektroinbstallation, in die Herrichtung der Personalräume, in eine Verbesserung von Spielflächen und -angeboten, in die Küche und in den schon lange geforderten barrierefreien Eingang. »Im Rahmen dieser Sanierung haben wir außerdemBöden, Türen und Fenster ausgetauscht. Und wir konnten endlich für einen ausreichenden Schallschutz sorgen, denn der war absolut unterentwickelt«, erklärte Architekt Harald Wientgens, der im Vorstand des Vereins die Infrastruktur im Blick hat.
»Was wir hier angepackt haben, war keine Aufhübschung mit überflüssigen Dingen, sondern eine Investition in substantielle Verbesserungen. Daraus ergeben sich künftig Einssparungen beispielsweise bei den Energiekosten wie auch beim Betriebsablauf«, erläuterte Keßler.
Auf einen staatlichen Zuschuss muss der Verein dabei aber verzichten. Die Regierung von Unterfranken hätte nur eine Generalsanierung unterstützt. Das hätte enorme Eingriffe in die Bausubstanz erfordert, unter anderem den Bau einer Mensa und eines Außenaufzugs, und wäre schon nach ersten Schätzungen knapp fünf Millionen Euro teuer und für den Verein nicht zu stemmen gewesen.
Die jetzt abgeschlossene Modernisierung kostet voraussichtlich 980.000 Euro. Die Stadt Aschaffenburg wird – anders als die Regierung – die Hälfte der Kosten übernehmen. Der andere Teil bleibt am Verein hängen, der schon einige Spenden dafür akquierieren konnte und für das kommende Jahr weitere Aktionen plant.

 

08.12.2025 : Emotionaler Abschiedsabend für die Schweinheimer Kitas

Mit dem Jahreswechsel gibt es für den St. Johannis-Zweigverein einen tiefen Einschnitt in die fast 100-jährige Geschichte des Vereins. Seit 1929 war die als »Verein für Krankenpflege« gegründete Organisation für große Teile der Kinderbetreuung in Schweinheim verantwortlich. Nun wechseln die Einrichtungen unter das Dach der Caritas. Für die Eltern und die Kinder ändert sich dadurch praktisch nichts, sie werden weiterhin von den bewährten Erzieherinnen und Erziehern betreut und haben die bisherigen Leitungen der Einrichtungen unverändert als Ansprechpartner.
Die fast 100 Mitarbeitenden der vier Einrichtungen, die ab Januar die Caritas als neuen Arbeitgeber bekommen, verabschiedete der Verein mit einem großen Fest. Es war ein Abend voller Emotionen und Erinnerungen, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und einem Ausblick, der deutlich machte, dass es auch künftig eine Verbundenheit zwischen dem St. Johannis-Zweigverein und den Schweinheimer Kitas geben wird.
Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des Vereins, erinnerte an die große Tradition. 1929 hatte die damals noch selbständige Gemeinde Schweinheim ihren Kindergarten dem St. Johannis-Zweigverein als Träger übergeben. Nach dem Krieg konnte schon an Weihnachten 1945 der Betrieb wieder aufgenommen werden. 1952 wurde das Haus an der Gutwerkstraße eröffnet, Anfang der 1970er Jahre übernahm der Verein die Kita im Pfarrzentrum an der Marienstraße, 2015 und 2023 kamen mit dem Schwalbennest und St. Martin zwei weitere Einrichtungen dazu.
Keßler nutzte den Abend, um den Dank des Vorstandes zu überbringen. Es habe immer einen regen Austausch zwischen Vorstand und den Leitungen gegeben. »Ihre Rückmeldungen haben eine große Rolle bei unserer Arbeit gespielt.« Das spürbare Miteinander sei prägend für alle Entscheidungen gewesen. Allen Mitarbeitenden dankte er für »Einsatz und Engagement, Flexibilität und Tatkraft, Treue und Solidarität«. Er betonte noch einmal, dass sich der Vorstand die Abgabe der Trägerschaft lange überlegt habe. Aber es sei – nicht zuletzt aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen – heute nicht mehr möglich, einen Geschäftsbetrieb solchen Umfangs durch ehrenamtliche Vereinsarbeit zu stemmen.
Die Wertschätzung für die bisherige Zusammenarbeit wurde durch die Beiträge der vier Einrichtungen deutlich, die mit kleinen Aufführungen, Liedern und Texten einen gelungenen Rahmen schufen. Es war eine Mischung aus Wehmut, Melancholie und Dankbarkeit für die vergangenen Jahrzehnte.
Aus den Augen verlieren werden sich der Verein und die Einrichtungen aber nicht. Der St. Johannis-Zweigverein wird sich neu aufstellen und als Förderverein die vier Kitas unterstützen. Die ersten Schritte dazu sind bereits eingeleitet.

01.12.2025 : Gemeinschaftskation in der Kita: Neues Klettergrüst für St. Franziskus

Dass Großes entstehen kann, wenn viele Beteiligte an einem Strang ziehen, hat jetzt das Haus für Kinder St. Franziskus bewiesen. Vor wenigen Tagen haben die Kinder von dem neuen Kletterturm auf dem Außengelände Besitz ergriffen - eine Investition von fast 23.000 Euro, die aus dem normalen Budget nicht zu stemmen gewesen wäre. Bis der Elternbeirat die Initiative ergriff. Der hat schon in den vergangenen Jahren die Kita immer wieder bei kleineren Anschaffungen unterstützt. Jetzt rückte die Freifläche in den Fokus. Johanna Brauneis vom Elternbeirat: »Wir wollten eine Möglichkeit nutzen, um den Kindern zusätzlichen Raum für Bewegung, Entfaltung und Abenteuer zu schaffen.« Flohmärkte, Kuchenverkäufe und Spendenaktionen wurden organisiert, um für das gewünschte Klettergerüst eine erste finanzielle Basis zu schaffen. 6.000 Euro kamen so zusammen.

Aber die Eltern wollten es nicht nur bei der monetären Unterstützung belassen. »Muskelhypothek« nannte Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johannis-Zweigvereins, die aktive Mithilfe bei der Planung, der Vorbereitung des Geländes und dem Aufbau des Gerüsts. Viele Helfer packten mit an, sogar die Hackschnitzel für den Fallschutz wurden in Eigenleistung verteilt, um Kosten zu sparen. Mit Simon Sauer und Leon Ammersbach konnte sich der Elternbeirat auf zwei Profis bei vielen Arbeiten verlassen. Brauneis war begeistert von der vielfältigen Hilfe: »All das funktioniert, weil die Eltern so engagiert sind und weil das Kita-Team dem Elternbeirat immer den Rücken stärkt.«

Der Trägerverein konnte bei der Stadt eine Förderung von 6.700 Euro und bei der Caritas-Stiftung eine großzügige Unterstützung von 4.000 Euro erwirken, sammelte Spenden und steuerte aus eigenen Mitteln weitere 6.000 Euro bei. »Was so im Haus für Kinder St. Franziskus entstanden ist, kann als beispielhaft gelten. Das Zusammenwirken von einem so engagierten Elternbeirat, einem starken Kindergartenteam und einem verantwortungsbewussten Träger kann es schaffen, auch in Zeiten überall angespannter Kassen so eine Investition zugunsten unserer Kinder zu ermöglichen«, freute sich Bernd Keßler. »Für dieses enorme Engagement darf ich allen Beteiligten Dank und Anerkennung aussprechen. Das ist wirklich ein herausragendes Signal für die Kinderbetreuung in Schweinheim.

Auch Johanna Brauneis strich die grundsätzliche Bedeutung heraus: »Dieses Klettergerüst ist nicht einfach ein Spielgerät. Es ist das Ergebnis von Gemeinschaft, Engagement und dem Willen, unseren Kindern etwas Gutes zu tun. Es macht wirklich Spaß, hier in St. Franziskus Themen voranzubringen, weil alles Hand in Hand läuft und das zudem mit einer grundlegend motivierten und positiven Stimmung«.

Sie kündigte zudem weitere Aktionen an. Der Elternbeirat möchte gerade das nicht übermäßig große Außengelände so gestalten, dass es »vielfältig, spannend und einladend bleibt«.

 

23.11.2025 : Adventscafé und Tag der offenen Tür - Besichtigung der sanierten Kita

Liebe Schweinheimerinnen,
liebe Schweinheimer,

 

Sie möchten ein Kind bei uns anmelden?
Sie waren hier selbst vor vielen Jahren im Kindergarten? Oder vielleicht Ihre Kinder?

 

Dann laden wir Sie ganz herzlich anlässlich zu einem gemütlichen Adventsnachmittag bei Kaffee und Kuchen ein.

am Samstag, 6.Dezember 2025
von 15.00 – 17.00 Uhr im Familienstützpunkt Schweinheim
Haus für Kinder Maria Geburt
Gutwerkstraße 61


Wir verbinden das mit einem Tag der offenen Tür, denn die umfangreiche und sehr aufwendige Modernisierung unseres Hauses ist jetzt abgeschlossen. Schauen sie sich die neuen Räume an – Sie werden überrascht sein.
Natürlich gibt es informative Hausführungen, Kamishibai-Geschichten werden vorgelesen, kleine Bastelarbeiten angeboten und Musik gespielt. Zudem gibt es seit vielen Jahren erstmals wieder unseren leckeren, mit viel Liebe selbstgemachten Quittengelee (von unseren eigenen unbehandelten Quitten).

Mit dem Erlös dieses Tages werden wir die Nebenräume im Erdgeschoss in
kindgerechte Ruhe – und Entspannungsräume umwandeln

 

Über Ihr Kommen und Ihre Unterstützung freuen sich

 

Bettina Kaufmann und Aksana Lotz
mit Team und Elternbeirat
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03.11.2025 : Glückwünsche für Aksana Lotz: Erfolg beim Lehrgang der Caritas

Anstrengende Monate liegen hinter Aksana Lotz. Die Erzieherin im Haus für Kinder Maria Geburt hat bei der Caritas eine Fortbildung für Kita-Leiterinnen absolviert und den Kurs erfolgreich bestanden. Die Anforderungen für die Führungskräfte in den Einrichtungen werden immer vielfältiger und komplexer. Sie müssen nicht nur die pädagogische und organisatorische Verantwortung tragen, sondern auch ständig ändernde gesetzliche Anforderungen sowie die steigenden Erwartungen von Eltern, Mitarbeitenden, Trägern und Behörden bewältigen. Hinzu kommen besondere Herausforderungen wie die Integration von Flüchtlingskindern und die Suche nach geeignetem Personal. Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johannis-Zweigvereins, lobte das Engagement von Lotz, die den Kurs nebenberuflich zu ihrer Arbeit im Haus für Kinder Maria Geburt absolviert hat. »Wir haben immer Wert auf qualifiziertes Personal gelegt, denn das ist die Grundlage, für eine umfassende Betreuung der Kinder. Aber natürlich müssen sich die Beschäftigten auf solche Zusatzlasten auch einlassen.«
Das Angebot des Kurses ist nach Ansicht des Trägervereins ideal für die Aufgaben konzipiert. Keßler: »Dieses Programm halte ich für sehr sinnvoll, da wird den Leitungen das Rüstzeug vermittelt zu Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeiterführung, Konzepterstellung, Veranstaltungsorganisation und allgemeinem Betriebsmanagement. Das spiegelt die enorm gestiegene Bandbreite der Tätigkeiten wider«.
Aksana Lotz ist seit 14 Jahren beim St. Johannis-Zweigverein als Erzieherin tätig. Nachdem sie viele Jahre als stellvertretende Leitung gearbeitet hat, teilt sie sich seit eineinhalb Jahren mit Begttina Kaufmann die Leitung der Kita Maria Geburt. Für Kaufmann eine ideale Konstellation: »Aksana ist eine engagierte und interessierte Pädagogin, die schon immer auch an Weiterbildung interessiert war. Man kann mit Fug und Recht behaupten, dass sie ihre Arbeit mit viel Herzblut ausführt.« Glückwünsche des Vereins überbrachte Bernd Keßler. »Es ist nicht selbstverständlich, diese Zusatzbelastung auf sich zu nehmen. Aksana Lotz gratulieren wir sehr herzlich zum erfolgreichen Lehrgang. Wir sind froh, dass sie weiterhin im Haus für Kinder Maria Geburt tätig ist.«

27.10.2025 : Werden Sie jetzt Teil eines engagierten Teams

Das Haus für Kinder Maria Geburt sucht neue Mitstreiter. Informieren Sie sich über die Details und bewerben Sie sich.

09.10.2025 : Erntedank-Projektwoche in Hefner-Alteneck: Kinder pressen eigenen Apfelsaft

Mit einem bunten Familiennachmittag rund um den Apfel startete die Erntedank-Projektwoche im Familienstützpunkt Hefner-Alteneck. Dazu war die Einrichtung eine Kooperation mit dem Bund Naturschutz .eingegangen. Monja Hoffmann führte die Kinder und ihre Familien auf kindgerechte Weise durch die Geschichte der regionalen Apfelwiesen. »Es ist schön zu sehen, wie neugierig die Kinder sind, wenn sie entdecken, wo unser Essen herkommt“«.

Die Vorschulgruppe der Kita St. Martin hatte am Vortag leckeren Apfelkuchen gebacken, der bei Kaffee und Kuchen großen Anklang fand. Anschließend konnten die Familien beim Basteln zum Thema »von der Blüte zur Ernte« kreativ werden. Höhepunkt des Nachmittags war das gemeinsame Äpfelpressen: Die Kinder kosteten den frisch gewonnenen Saft mit strahlenden Augen. »Ich find es ganz toll, selbst Äpfel zu pressen und den Saft zu probieren«, freute sich ein kleiner Besucher. Der Nachmittag bildete einen gelungenen Auftakt für eine Woche voller herbstlicher Aktivitäten, Spiel und Entdeckungen.

04.10.2025 : Handarbeit mit Herz: Strickkreis unterstützt Kita

Beim diesjährigen Herbstmarkt des Kleintierzuchtvereins war auch der Strickkreis des St. Johannis-Zweigvereins mit einem liebevoll gestalteten Stand vertreten. Mit handgefertigten Strickwaren, kreativen Dekoartikeln und kleinen Geschenkideen begeisterten die engagierten Frauen zahlreiche Besucherinnen und Besucher. Die Resonanz war wieder sehr groß – wie immer, wenn der Strickkreis seine Handarbeiten anbietet. Viele Stücke fanden schnell neue Besitzer, sodass am Ende ein beachtlicher Erlös erzielt werden konnte. Dieser wird nun vollständig dem Kinderhaus St. Gertrud zugutekommen. Mit ihrem Einsatz verbinden die Strickerinnen Kreativität, Gemeinschaft und soziales Engagement und leisten so einen wertvollen Beitrag für die Kinder in der Kita. Aber auch andere Einrichtungen können sich immer wieder über Spenden des Strickkreises freuen. „Es macht uns glücklich, wenn unsere Handarbeiten anderen Freude bereiten und wir damit gleichzeitig helfen können“, sagt Edith Dahmen, die den Kreis ins Leben gerufen hat. »Die Seniorenarbeit ist ein wichtiger Bestandteil unseres Vereins«, betonte der erste Vorsitzende Bernd Keßler. »Wir wollen damit aktiv das soziale Miteinander in unserem Stadtteil fördern.« Der Dank gilt allen Unterstützern, die durch ihren Einkauf nicht nur Freude bereiteten, sondern auch Gutes bewirkten.

31.08.2025 : Kita Maria Geburt jetzt mit barrierefreiem Eingang

Im Rahmen der umfangreichen Modernisierung des Haus für Kinder Maria Geburt an der Gutwerkstraße hat der St. Johannis-Zweigverein in der zurückliegenden Ferienzeit einen weiteren großen Bauabschnitt abschließen können. »Das Haus hat jetzt erstmals einen barrierefreien Zugang«, zeigt sich der erste Vorsitzende Bernd Keßler erfreut über eine schon lange angestrebte Verbesserung.

Dabei war das in diesem Gebäude, das aus den 1950er Jahren stammt, mit einem erheblichen Aufwand verbunden. Der Architekt Harald Wientgens, der im Vorstand die Bauangelegenheiten verantwortet, berichtet von großen Umbauten. »Wir mussten den gesamten Eingangsbereich praktisch in einen Rohbauzustand versetzen.« Sowohl außen wie innen wurden die beiden kleinen Treppen beseitigt. Mit den bei Altbauten üblichen Überraschungen. »Auf der einen Seite gab es gar keine Bodenplatte«, musste Wientgens feststellen. Jetzt lässt sich die Kita von außen ebenerdig und durch eine deutlich breitere neue Eingangstür betreten. Danach führt eine kleine Rampe auf das Niveau des Flurs. Erfreulicher Nebeneffekt: Im Rahmen dieser Neugestaltung des Eingangsbereichs wurden die Farbornamente an der Tür zur früheren Kapelle wieder besser zur Geltung gebracht.

»Allein der barrierefreie Zugang hat gut 50.000 Euro gekostet«, verweist Keßler auf die finanzielle Belastung des Vereins. In diesem Fall gab es eine »wohltuende Unterstützung« durch die Caritas-Stiftung. »Insgesamt haben wir mit diesem Umbau jetzt das komplette Erdgeschoss barrierefrei erschlossen«, sieht Keßler einen wichtigen Teil der Modernisierung geschafft. In der Sommerpause wurde auch gleich noch eine energiesparende Beleuchtung installiert. Diese Installation kostete rund 170.000 Euro, die sich durch die geringeren Energiekosten im Laufe der Zeit amortisieren sollen. Insgesamt investiert der St. Johannis-Zweigverein in die Baumaßnahmen rund eine Million Euro, die Hälfte davon wird die Stadt Aschaffenburg übernehmen. Die meisten Arbeiten erfolgen während der Öffnung der Kita, das erspart Kindern und Personal den Umzug in Behelfscontainern. »Wir wissen um die besonderen Belastungen«, räumt Keßler ein. »Unseren Beschäftigten und den Eltern danken wir für das Verständnis.«
Das Haus für Kinder Maria Geburt ist im Besitz des St. Johannis-Zweigvereins und wird das auch bleiben, wenn der Betrieb der Kitas im neuen Jahr an die Caritas gGmbH übergeht


Im Bild: 

Bernd Keßler (links) und Harald Wientgens vom Vorstand des St. Johannis-Zweigvereins sind froh über den barrierefreien Zugang

25.08.2025 : Verein blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück

Auf ein erfolgreiches Jahr kann der St. Johannis-Zweigverein zurückblicken. Im Rahmen der Mitgliederversammlung präsentierte der 1. Vorsitzende Bernd Keßler stabile Zahlen und zog für alle Bereiche der Vereinsarbeit ein positives Fazit. Gleichzeitig informierte er über den Stand der Verhandlungen mit der Caritas. Zum 1. Januar übernimmt deren Kita gGmbh den Betrieb der vier Einrichtungen des Vereins. Die Verhandlungen liefen sehr harmonisch, so dass sich Keßler zuversichtlich zeigte, dass die Übergabe reibungslos erfolgen werde.
Beim Blick auf die Daten wurde deutlich, dass der Verein die richtige Entscheidung getroffen hat. Allein der Personalaufwand beträgt 3,7 Millionen Euro im Jahr, an den vier Standorten sind 90 Beschäftigte tätig, die täglich rund 400 Kinder betreuen. Das sind Zahlen, die längst über eine ehrenamtliche Vereinsführung hinausgewachsen sind.
Während der Betrieb der Kitas ab dem kommenden Jahr von der Caritas organisiert wird, bleibt der Verein für die beiden Immobilien (Haus für Kinder Maria Geburt und Haus für Kinder St. Franziskus) zuständig.
Beim Blick auf die einzelnen Einrichtungen wurde im Rückblick deutlich, dass vor allem das Haus für Kinder Maria Geburt ein Schwerpunkt der Vereinstätigkeit war. Derzeit läuft dort noch immer die Modernisierung, die rund eine Million Euro erfordern wird. Das Freigelände ist bereits komplett erneuert, auch die Sanierung der Küche, der Turn- und einiger Gruppenräume ist abgeschlossen. Derzeit laufen die Arbeiten an den anderen Räumen. Keßler dankte sowohl den Mitarbeitenden wie den Eltern für ihr Verständnis. Die Modernisierung erfolgt bei laufendem Kitabetrieb, aber der Verein wollte eine vorübergehende Schließung unbedingt vermeiden.
Beim Haus für Kinder wurde mit deutlicher Mithilfe des Elternbeirates unter anderem das Freigelände neu gestaltet und mit neuen Spielgeräten ergänzt, außerdem gibt es jetzt eine Chill-Ecke. Für das Schwalbennest hat der Verein die Initiative ergriffen, um den Ausbau notwendiger Ergänzungsräume anzustoßen. Gut gelungen ist die Integration des Kindergartens St. Martin, der seit zwei Jahren zum Verein gehört. Auch die Seniorenarbeit mit dem Schweinheimer Mittagessen und dem Strickkreis entwickele sich weiterhin positiv.
Keßler rief dazu auf, den St. Johannis-Zweigverein künftig auch unter den veränderten Rahmenbedingungen zu unterstützen: »Wir wollen weiterhin – wie schon seit fast 100 Jahren - mit professioneller, an den aktuellen Bedürfnissen orientierter Bildungs- und Sozialarbeit, an der Lebensqualität im Stadtteil mitarbeiten.«

28.07.2025 : Strickkreis spendet für St. Gertrud: Neues Spielgerät im Kindergarten

Einmal mehr hat der Strickkreis des St. Johannis-Zweigvereins mit dem Ergebnis seiner Arbeit einen Schweinheimer Kindergarten unterstützt. Diesmal finanzierten die fleißigen Handarbeiterinnen ein neues Spielgerät für den Kindergarten St. Gertrud. Den Wunsch hatte die Einrichtung schon sehr lange, aber bislang gab es keine Möglichkeit, diese Wippe im Sandkasten zu finanzieren. Daher nahm Veronika Schilling, die Leiterin des Kindergartens, Kontakt mit dem Strickkreis auf. Bei Edith Dahmen, der Seniorenbeauftragten des St. Johannis-Zweigvereins, stieß sie dabei schnell auf offene Ohren. »Wir haben mit den Verkaufsaktionen unserer Arbeiten immer große Erfolge. Daher war es uns in diesem Fall möglich, die Anschaffung des Spielgerätes mit 1.015 Euro zu unterstützen«, sagte Dahmen sofort Hilfe zu. Die leuchtenden Kinderaugen beim ersten Ausprobieren haben gezeigt, dass diese Hilfe genau richtig war und ihren Zweck erfüllt.
Den Strickkreis hat Edith Dahmen bereits vor einigen Jahren ins Leben gerufen und kann seither auf eine sehr erfolgreiche Arbeit zurückblicken. Regelmäßig trifft sich eine stattliche Schar Handarbeitsinteressierter. In gemütlicher Atmosphäre schaffen sie von Socken bis zu Decken eine große Palette an Strickwaren. Die werden entweder direkt an soziale Einrichtungen wie die Bahnhofsmission oder das Kaufhaus Grenzenlos zur Weitergabe an Bedürftige abgegeben oder auf verschiedenen Basaren und Festen verkauft. Mit dem Erlös unterstützt der Strickkreis dann soziale Einrichtungen in Schweinheim.


Veronika Schilling, die Leiterin des Kindergartens St. Gertrud (links), und Edith Dahmen, Seniorenbeauftragte des St. Johannis-Zweigvereins, bei der Übergabe des neuen Spielgerätes.
 

19.07.2025 : Sommerfest in St. Franziskus - Lob für Dschungelbuch-Aufführung

Traditionen soll man pflegen, und so feierte der Kindergarten St. Franziskus auch in diesem Jahr wieder sein beliebtes Sommerfest im Garten – bei bester Stimmung und großartiger Beteiligung der Eltern.

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die liebevoll inszenierte Aufführung „Das Dschungelbuch“, die unter der Leitung von Michaela Franz gemeinsam mit den Vorschulkindern erarbeitet wurde. Die Geschichte wurde eigens für die Aufführung geschrieben und bot Raum für zahlreiche Rollen, sodass alle Kinder aktiv eingebunden waren – ob als Wölfe, im Menschendorf, bei den Elefanten, Affen oder als Teil von Shir Khans Tigerbande.

Die Hauptrollen übernahmen: Johanna Eppacher (Mogli), Arda Bulut (Baghira), Michaela Franz (King Loui) und Vera Messing (Balu).
Besonders großen Applaus erhielten Vera Messing und Michaela Franz, die jeweils mit einem Solo für besondere musikalische Höhepunkte sorgten.

Großen Zuspruch fand das vielseitige Buffet mit Spezialitäten, zu dem jede Familie einen Beitrag leistete. Das Geschirr wurde von zu Hause mitgebracht und nach dem Fest wieder mitgenommen – eine einfache, aber wirkungsvolle Idee, um den Aufwand gering zu halten und allen ein entspanntes Fest zu ermöglichen. Für die Getränke sorgte die Weinstube Giegerich mit einem eigenen Stand.

Die Rückmeldungen zu diesem Sommerfest waren durchweg positiv – fast alle Familien waren dabei, die Stimmung war hervorragend, und die Kinder genossen sichtlich ihren großen Auftritt.
 

15.07.2025 : St. Johannis-Zweigverein trauert um Schwester Isolde

Vor wenigen Tagen ist Schwester Isolde Röll (Bild: Marcus Weber) kurz nach ihrem 86. Geburtstag verstorben. Sie war die letzte Oberin der Armen Schulschwestern in Schweinheim und zusammen mit der bereits 2016 gestorbenen Schwester Clementine die letzte Schwester, die als Erzieherin im Kindergarten tätig war.
1993 war Schwester Isolde von Obernburg nach Schweinheim versetzt worden, um den Konvent zu verstärken und um als Erzieherin zu arbeiten. Zu der Zeit hatte der Orden mit dem Haus an der Gutwerkstraße in Schweinheim und dem städtischen Kinderheim noch zwei Niederlassungen in Aschaffenburg.
Die Geschichte der Armen Schulschwestern in Aschaffenburg geht zurück auf das Jahr 1854, als die damals selbständige Gemeinde Schweinheim die beiden ersten Schwestern als Lehrerinnen einstellte. 1952 bezogen sie das neuerrichtete Kloster am Haidberg, unweit des Schweinheimer Friedhofs. Bis zu 15 Schwestern wohnten zeitweise dort und waren im Kindergarten, an der Schule und an der Handarbeitsschule engagiert. Der erste große Einschnitt kam 1970, als die Schwestern nicht mehr an der Schule unterrichteten. 2003, nach dann 149 Jahren, endete die Tradition des Ordens in der Stadt. Die beiden letzten Schwestern zogen in das Ruhehaus nach Würzburg um.
Anfang des Jahres kam Schwester Isolde als Pflegefall in das Schwesternwohnheim auf dem Ruprechtsberg in Dorfen bei Erding. Im dortigen Kloster der Armen Schulschwestern wurde sie in dieser Woche beerdigt.
Der St. Johannis-Zweigverein verneigt sich im stillen Gedenken vor ihrem Leben und Wirken. Ihre Erinnerung wird in uns weiterleben – als Vorbild, als Mensch und als Teil unserer gemeinsamen Geschichte.

12.07.2025 : Schülerhort in St. Franziskus bleibt - »Ein Gewinn für die Einrichtung und für Schweinheim«

Der Schülerhort im Haus für Kinder St. Franziskus bleibt auch in den nächsten beiden Jahren bestehen. Wie Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johannis-Zweigvereins, jetzt mitteilt, hat sich die Stadt bereiterklärt, den Mietvertrag zu verlängern.
Zuvor gab es intensive Gespräche zwischen dem Verein, den Eltern und dem Hauseigentümer. »Wir haben gemeinsam eine gute Lösung gefunden, die den Eltern Planungssicherheit gibt«, zeigte sich Keßler erfreut über das Ergebnis. Gerade der Elternbeirat hatte sich für ein Fortbestehen des Hortes ausgesprochen, weil viele Eltern von Krippen- und Kindergartenkinder ihren Nachwuchs auch danach noch gerne in St. Franzikus betreut wissen wollten. Eng in die Verhandlung eingebunden war die Caritas gGmbH, die ab Januar die Kinderbetreuungseinrichtungen des St. Johannis-Zweigvereins übernimmt. Die Caritas hat sich bereit erklärt, den Hort in den kommenden zwei Jahren in der bewährten Form weiterzuführen. Keßler: »Damit ist sichergestellt, dass es im Kern von Schweinheim weiterhin ein Haus für Kinder gibt, das alle Betreuungsleistungen von 0-10 Jahren bietet. Das ist ein Gewinn für die Einrichtung, aber auch für den Stadtteil Schweinheim.
Der Hortplatz in St. Franziskus beinhaltet warmes Mittagessen, Hausaufgabenbetreuung, sinnvolle Freizeitgestaltung und eine ganztägige Ferienbetreuung. Daniela Ebert, die Leiterin der Einrichtung, verweist auf das breite Angebot: »Für uns ist ein Anliegen, die Zeit im Hort so qualitativ wie möglich zu gestalten. Die Kinder sind immer an der Planung beteiligt, können jederzeit Wünsche und Ideen einbringen. Auch in den Ferien ist alles drin: Vom Selbstkochen des Mittagessens bis hin zu Tagesausflügen mit dem Zug, alles ist möglich.« Entsprechend begehrt sind die Plätze. Ebert: »Wir haben eine unverändert große Nachfrage.«
Alle Infos über das Haus für Kinder St. Franziskus gibt es auf der neuen Homepage der Einrichtung: www.hafuki-sfr.de

 

10.06.2025 : Mitgliederversammlung 2025

Liebe Mitglieder,

wir laden Sie herzlich ein zu unserer Mitgliederversammlung 2025. Werfen Sie einen Blick auf die Tagesordnung - es wird bestimmt ein ineressanter und spannender Abend.
Natürlich heißen wir auch allle Freunde und Unterstützer unseres Vereins gerne willkommen.

09.06.2025 : Bewegung, Musik und Miteinander: Maifest der Kita Schwalbennest ein voller Erfolg

Unter dem Motto »Bewegte Kita« feierte die inklusive Kindertagesstätte Schwalbennest am vergangenen Samstag ihr diesjähriges Maifest – ein buntes und lebendiges Fest für Kinder, Familien und Freunde der Einrichtung.

Eröffnet wurde das Fest mit einem schwungvollen Einzug der Kinder zu Volker Rosins Lied »Sportinator«, gefolgt vom gemeinsamen Singen der »Schwalbennest-Hymne«. In kurzen Grußworten hießen die Einrichtungsleitung, der Träger sowie die Vorsitzende des Elternbeirats die zahlreichen Gäste willkommen und bedankten sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement..

Besonderes Augenmerk lag auf dem Thema Bewegung: In der Lernwerkstatt präsentierten die Kinder kreative Ergebnisse ihrer Auseinandersetzung mit dem Thema – ein zentrales Element des pädagogischen Konzepts der Einrichtung. Auch das Bewegungsprojekt »SpoSpiTo – Sport, Spiel, Toben« wurde vorgestellt, bei dem die Kinder auf spielerische Weise ihre Fitness stärken.

Auf dem weitläufigen Außengelände wartete ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm – von Sackhüpfen und Schubkarrenrennen bis hin zu Entspannungsangeboten im Grünen. Für jedes Alter war etwas dabei.

Das Maifest zeigte eindrucksvoll, wie Inklusion, Bewegung und Gemeinschaft im »Schwalbennest« gelebt werden. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher lobten die fröhliche Atmosphäre und das große Engagement des Kita-Teams.
Nadja Kunkel, die Leiterin der Einrichtung, konnte auf einen gelungenen Tag blicken: »Wir haben viel Zeit in die Vorbereitung investiert, aber es hat sich gelohnt. Kinder, Eltern und alle Mitarbeitenden haben gemeinsam gezeigt, wie lebendig und vielfältig das »Schwalbennest« ist.

 


 

02.06.2025 : Klaus Herzog als Auktionator: 100 Euro für das »Schwalbennest«

Wenn demnächst in Schweinheim eine lebhafte Schar fröhlicher Kinder auf dem Weg zur Eisdiele ist, dann hat daran Klaus Herzog, der frühere Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, einen erheblichen Anteil. Beim Maifest des Kindergartens Schwalbennest ergriff er kurzerhand den Auktionshammer. Mit viel Charme und Elan versteigerte er mehrere von den Kindern selbstgebastelte Kunstwerke – und trug so maßgeblich zu einem gelungenen Fest bei.
Für Herzog ist dieses Engagement eine Selbstverständlichkeit: »Die Arbeit in den Kitas ist von unschätzbarem Wert – nicht nur als Vorbereitung auf die Schule, sondern vor allem auch für die soziale Entwicklung. Kinder lernen dort, Regeln zu beachten, sich in Gruppen zu integrieren und neue Bezugspersonen kennenzulernen«, betonte er. Bereits in seiner Amtszeit lag ihm die Bildungsförderung besonders am Herzen – heute blickt er mit der Erfahrung eines vierfachen Großvaters noch einmal aus einer ganz neuen Perspektive auf die Bedeutung frühkindlicher Bildung. »Kindergärten sind wichtige Erziehungsinstanzen geworden. Bei aller pädagogischen Bedeutung sollte aber eines nie zu kurz kommen: die Lebensfreude der Kinder.«
Nadja Kunkel, Leiterin des Schwalbennests, zeigte sich ebenfalls erfreut über Herzogs Besuch:
»Unsere Einrichtung hat in letzter Zeit viele Herausforderungen bewältigen müssen. Umso beeindruckender ist es – auch für die Eltern – wenn eine Persönlichkeit wie der ehemalige Oberbürgermeister nicht nur vorbeischaut, sondern sich aktiv einbringt. Das ist ein starkes Zeichen und zugleich eine wunderbare Werbung für unsere Kita.«
Auch Bernd Keßler, erster Vorsitzender des St. Johannis-Zweigvereins, hob die Signalwirkung hervor: »Wenn sich jemand wie Klaus Herzog engagiert, hat das Strahlkraft, denn: Es gibt Menschen, auf die andere schauen. Nicht zuletzt für die Mitarbeitenden ist es ein Zeichen der Wertschätzung.«
Mit viel Witz und sicherem Gespür leitete Herzog die Versteigerung – nicht unähnlich den Stadtratssitzungen, die er einst souverän führte. Am Ende kamen rund 100 Euro zusammen – ein schöner Erfolg, der den Kindern nun einen ganz besonderen Ausflug ermöglicht.

Auf dem Bild:

 

Große Freude über prominente Unterstützung für das »Schwalbennest«: Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johannis-Zweigvereins, und Nadja Kunkel, die Leiterin der Kita, bedanken sich beim früheren Aschaffenburger OB Klaus Herzog (v.l.)

 

21.05.2025 : Elternbeirat packt an: Garten von St. Franziskus neu gestaltet

Große Freude im Haus für Kinder St. Franziskus: Während das pädagogische Team kürzlich an einer ganztägigen Fortbildung teilnahm, wurde es im Garten der Einrichtung turbulent. Mit vereinten Kräften ging der Elternbeirat daran, den Außenbereich zu verschönern und neue Spielmöglichkeiten für die Kinder zu schaffen.

Die haben einen Tag lang richtig geschuftet“, lobt Daniela Ebert, die Leiterin der Kita, die Aktion. Initiiert und organisiert wurde der Einsatz von Alexandra und Simon Sauer sowie Lea und Christian Heun. Sie übernahmen Planung und Koordination und sorgten für reibungslose Abläufe.

Den Anstoß zur Aktion gab eine Spielplatzumgestaltung im Haus für Kinder Maria Geburt, einer weiteren Einrichtung des St. Johannis-Zweigvereins. Dort wurde eine Nestschaukel abgebaut, mit großem Logistikaufwand in den Ortskern gebracht und im Garten von St. Franziskus wieder montiert. Für den sicheren Aufbau mussten zunächst große Findlinge mithilfe eines Baggers versetzt werden, um ausreichend Platz zu schaffen.

Auch eine Balancierstange erhielt im Zuge der Umgestaltung einen neuen Standort. Besonderes Augenmerk lag auf der Sicherheit: Der gesamte Untergrund der neuen Spielanlage wurde mit frischen Hackschnitzeln und Rindenmulch ausgestattet, um ein möglichst sicheres Spielumfeld zu gewährleisten.

Neben den Familien Sauer und Heun engagierten sich auch Isabel und Florian Hartl sowie Sabrina und Kevin Runge mit vollem Einsatz. Gemeinsam wurde gehoben, geschraubt, geschaufelt und gestaltet – ein echter Kraftakt mit sichtbarem Ergebnis. Und auch einige Kindergartenkinder halfen mit Begeisterung mit und durften zur Belohnung als Erste die neuen Geräte testen. Ihr Urteil: „Super!“

Daniela Ebert zeigte sich begeistert vom Gemeinschaftssinn und Engagement: „So einen engagierten Elternbeirat hatten wir lange nicht. Das war nicht nur körperliche Arbeit, sondern ein Zeichen echter Verbundenheit mit unserer Einrichtung.“

Der Elternbeirat des Hauses für Kinder St. Franziskus engagiert sich regelmäßig mit großem Einsatz: Sei es durch die Organisation von Spendenaktionen, Kleiderbasaren oder den Verkauf selbstgebackener Kuchen – der Beitrag der Eltern ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Kita-Alltags.

Solche Aktionen sind weit mehr als handwerkliche Hilfe“, so Ebert weiter. „Sie stärken unsere Gemeinschaft, schaffen bleibende Werte für die Kinder und zeigen, wie viel möglich ist, wenn alle zusammenhelfen.“

»Wir bemühen uns als Träger sehr, alle Einrichtungen auf dem bestmöglichen Stand zu halten. Aber die Aufgaben sind so vielfältig, die Mittel begrenzt. Daher freuen wir uns ganz besonders, wenn sich die Eltern so beteiligen. Wir sehen das sowohl als Wertschätzung für die Arbeit des Teams und des Vereins«, bedankte sich Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johannis-Zweigvereins.

19.05.2025 : Raiffeisen-Volksbank unterstützt Modernisierung

Ein farbenfrohes Herz als Symbol für Zusammenhalt, Engagement und Fürsorge – es steht sinnbildlich für die Unterstützung, die die Raiffeisen-Volksbank Aschaffenburg dem Haus für Kinder Maria Geburt in Schweinheim zuteilwerden lässt. Mit einer Spende von 7.500 Euro beteiligt sich das Geldinstitut an der umfassenden Modernisierung der Einrichtung, in der derzeit rund 130 Kinder betreut werden.

Träger des Hauses ist der St. Johannis-Zweigverein Schweinheim, der insgesamt rund eine Million Euro in die Zukunft der Liegenschaft investiert. Das Gebäude stammt aus den 1950er Jahren und wird Schritt für Schritt an moderne Standards angepasst. Neben einer grundlegenden Neugestaltung der Außenanlage entstand ein neuer, kindgerechter Turnraum, die Gruppenräume werden saniert, und auch der Schallschutz wird deutlich verbessert – ein wichtiger Beitrag zur angenehmen Lern- und Spielatmosphäre. Das war den Mitarbeitenden ein großes Anliegen.

„Diese Investition ist nicht nur eine bauliche Maßnahme, sondern auch ein deutliches Zeichen für die Wertschätzung der frühkindlichen Bildung“, betont Bernd Keßler, erster Vorsitzender des St. Johannis-Zweigvereins Schweinheim. Die Unterstützung aus der Region sei ein wichtiger Baustein für den erfolgreichen Verlauf des Projekts.


Auf dem Bild:
Bei der offiziellen Spendenübergabe kamen Vertreterinnen und Vertreter der Bank, der Einrichtung und des Trägervereins zusammen. Mit dabei waren: Bernd Keßler, Ute Heilig, Vorstandsmitglied der Frankfurter Volksbank Rhein/Main eG, Aksana Lotz, stellvertretende Leitung des Hauses für Kinder Maria Geburt, Dirk Rachor, Regionalmarktleiter Aschaffenburg Mitte, sowie Tobias Wölfelschneider, Filialleiter der Bankfilialen in Schweinheim, Nilkheim und Obernau (v.l.n.r.).


 

19.04.2025 : Erfolgreicher Kinderbasar des Elternbeirates: Neues Klettergerüst für St. Franziskus

Mit viel Engagement und Organisationstalent hat der Elternbeirat vom Haus für Kinder St. Franziskus einen erfolgreichen Kinderkleiderbasar auf die Beine gestellt. 28 Verkäuferinnen und Verkäufer boten an den bestens vorbereiteten Verkaufsständen eine bunte Auswahl an gut erhaltener Kinderkleidung, Spielzeug und allerlei Nützlichem rund ums Kind an. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, um für kleines Geld wahre Schätze zu ergattern.

„Es ist toll zu sehen, wie gut Secondhand ankommt. Die Sachen waren größtenteils in einem tollen Zustand. Viele Familien haben die Chance genutzt und echte Schnäppchen ergattert“, freute sich eine Sprecherin des Elternbeirates. Auch der Umweltgedanke spielte eine große Rolle: Durch den Kauf gebrauchter Kleidung und Spielwaren wurden Ressourcen geschont – ein erfreulicher Beitrag zur Nachhaltigkeit, der ganz nebenbei auch noch Spaß machte.

Eine besondere Attraktion war das große Kuchenbuffet des Elternbeirats. Rund 30 verschiedene selbstgebackene Köstlichkeiten standen zur Auswahl – von saftigen Obstkuchen über liebevoll verzierte Muffins bis hin zur klassischen Schokotorte. Kein Wunder, dass gegen Ende der Veranstaltung kaum noch etwas übrig war. Fast alle Besucher nutzten die Chance, den Einkauf noch mit einer gemütlichen Kaffeerunde abzuschließen.

Der Erlös der gesamten Aktion soll in die Anschaffung eines neuen Klettergerüsts für den Kindergarten fließen. Damit soll das Freigelände an der Marienstraße eine neue Attraktion bekommen. Schon vor Kurzem war auf Initiative des Elternbeirates der Sandkasten einem »Frühjahrsputz« unterzogen wordern. So profitieren am Ende vor allem die Kinder selbst von diesem rundum gelungenen Tag. Der Elternbeirat dankt allen Helferinnen und Helfern, Verkäuferinnen und Käufern für ihren Einsatz und die große Unterstützung. Als »vorbidlich für ein tolles Miteinander von Trägerverein, Mitarbeitenden und Eltern« lobte Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johannis-Zweigvereins, das Engagement. »Wir können nicht alles allein stemmen und sind für solche Hilfen sehr dankbar.«

14.04.2025 : Sandkasten bietet wieder Spielmöglichkeiten - Elternbeirat von St. Franziskus stark engagiert

Rechtzeitig zum Start der »Freiluftsaison« dürfen sich die Hauptpersonen im Haus für Kinder St. Franziskus über einen wieder hergerichteten Sandkasten freuen. Nach den Wintermonaten ähnelte die von den Kindern mit großer Begeisterung genutzte Spielmöglichkeit eher einer großen Erdgrube. Das war für den engagierten Elternbeirat von St. Franziskus der Anlass, nicht nur auf das Problem hinzuweisen, sondern selbst Hand anzulegen und maßgeblich zur Wiederherstellung beizutragen. Da nutzte man in Schweinheim nur zu gerne die kurzen Wege. Weil der Opa von Lotta und Heidi ein Bauunternehmen besitzt, war die Frage schnell geklärt, wo der Sand herkommen sollte. Aber es ging nicht nur um die Lieferung, sondern die Firma GB-Pflasterbau spendete kurzerhand die fünf Tonnen schwere Lkw-Fuhre. Und auch an der Arbeit vor Ort beteiligten sich viele helfende Hände. Eltern waren zum Schippen gekommen und einige Kinder waren mit ihren Baggern und Schaufeln mit großem Eifer dabei. In kurzer Zeit war an einem Samstagvormittag alles erledigt – schon am Montag nahmen die Kinder dann Besitz von ihrem »neuen« Sandkasten.

Daniela Ebert, die Leiterin des Hauses für Kinder St. Franziskus, zeigte sich begeistert: »Zu unserem pädagogischen Konzept gehört ja, dass wir die Lebenswelt der Kinder gemeinsam mit den Eltern gestalten und großen Wert auf eine offene, aktive Zusammenarbeit legen. Dass so etwas sogar für die tatkräftige Unterstützung bei der Gestaltung unserer Einrichtung passiert, ist eine tolle Sache. Es zeigt, welcher gute Geist hier herrscht. Dafür wollen wir uns im Namen aller Kinder und deren Eltern herzlich bedanken.« Ein großer Dank kam auch vom Träger der Kita. Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johanniszweigvereins: »Wir sind als einer der größten Kita-Träger der Stadt immer darum bemüht, unsere Einrichtungen auch infrastrukturell auf einem sehr guten Stand zu halten. Weil wir aber nicht alles aus eigener Kraft stemmen können, sind wir für solche Hilfen sehr dankbar. Es ist auch das Zeichen einer funktionierenden Gemeinschaft.

09.04.2025 : Projektzeit im Schwalbennest

Ein spannender Einblick in den Alltag der Einrichtung.

07.04.2025 : Große Gartenaktion im „Schwalbennest« - Frühjahrsputz mit vielen Helfern

Was nach Arbeit klang, wurde am Ende ein richtiges kleines Frühlingsfest: Der Kindergarten „Schwalbennest“ hatte zur alljährlichen Gartenaktion geladen – und viele kamen. Kinder, Eltern und Vertreter des Elternbeirates packten gemeinsam an, um das Außengelände auf Vordermann zu bringen. Die Stimmung war genauso fröhlich wie das Wetter, das die fleißigen Helferinnen und Helfer mit Sonnenstrahlen belohnte.

Aufgaben gab es genug: Der Sandkasten wurde vorbereitet, damit bald wieder frischer Sand Spielmöglichkeiten schafft, Sträucher wurden geschnitten, Wege freigelegt, Rindenmulch gerecht und unter Rutsche und Klettergerüst verteilt. Besonders hartnäckig zeigte sich an einigen Stellen das Moos, das teils mit dem Hochdruckreiniger, teils in mühevoller Handarbeit entfernt wurde. Doch das hielt niemanden auf: Mit viel Schwung und guter Laune ging es zur Sache.

Das Besondere an diesem Tag war nicht nur der sichtbare Vorher-Nachher-Effekt, sondern zusätzlich die Begeisterung, mit der die Kinder selbst zur Tat schritten. Mit Mini-Schaufeln, Harken und leuchtenden Augen zeigten sie vollen Einsatz – selbstverständlich auch bei der wohlverdienten Pause: Da gab es nämlich Waffeln, von den Kindern am Morgen selbst gebacken. Ein köstlicher Duft, der über dem Garten lag und die Helferinnen und Helfer belohnte. »Es war fast wie ein kleines Frühlingsfest«, freute sich Luisa Glanert, die zusammen mit Merle Becker und Marcello Büdel die Aufgaben koordinierte.

Man merkte deutlich: Die Eltern haben Lust, mitzumachen. Und das ist auch gut so – denn diese Aktion findet nicht nur im Frühjahr, sondern auch im Herbst statt. Wer also noch ein bisschen Bewegung an der frischen Luft sucht – das „Schwalbennest“ freut sich über jede helfende Hand. »Es ist toll zu erleben, wie viel Spaß solche Aktionen machen können. Man kommt ins Gespräch, lacht miteinander und schafft dabei etwas Bleibendes«, wirbt das Team des Schwalbennestes schon jetzt für die nächsten Termine.


Im Bild:

- Luisa Glanert und Merle Becker vom Schwalbennest-Team freuen sich über den großen Erfolg der Gartenaktion.

 

13.03.2025 : Dank und Anerkennung: Verena Nasemann in Ruhestand verabschiedet

»Verena hat es verdient« – mit dieser überzeugenden Aussage eines der von ihr betreuten Kinder wurde die Erzieherin Verena Nasemann im Haus für Kinder Maria Geburt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In einer gelungenen Feierstunde, an der Kinder, das pädagogische Team, der Elternbeirat sowie der Vorstand des St. Johannis-Zweigvereins teilnahmen, endete ihr langes und erfülltes Arbeitsleben in der Kita. Die emotionale Verabschiedung spiegelte die Wertschätzung ihrer Arbeit wider und zeigte, wie sehr sie von Kindern, Kollegen und Eltern geschätzt wurde.

Einrichtungsleiterin Bettina Kaufmann fand herzliche Dankesworte: »»Du hast hier ein riesiges Engagement gezeigt, hast Dich immer eingebracht und ganz toll gearbeitet« Sie hob hervor, dass nur wenige Erzieherinnen tatsächlich bis zum Rentenalter durchhalten. »Unsere Arbeit ist körperlich und emotional anspruchsvoll. Dass Du all die Jahre mit Herz und Leidenschaft dabei warst, verdient höchste Anerkennung.«

Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des Trägervereins, unterstrich diesen besonderen Moment ebenfalls. »In den letzten 25 Jahren wurde in unseren inzwischen vier Einrichtungen nur eine Mitarbeiterin in den Ruhestand verabschiedet. Das zeigt, wie herausfordernd dieser Beruf ist und welch außergewöhnliches Engagement Sie gezeigt haben.« In seiner Rede würdigte er Nasemann als »besondere Größe im Haus« und überreichte ihr Frühlingsblumen – als symbolisches Zeichen für den Aufbruch in eine neue Lebensphase.+

Verena Nasemann selbst blickte mit einem Lächeln auf ihre Zeit in der Kita zurück: »Die Kinder haben es mir immer leicht gemacht.« Ihr Dank galt allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit. »Das Vertrauen, die Anregungen und Ideen aber auch die eine oder andere kritische Nachfrage waren wichtige und hilfreiche Beiträge für meine Arbeit.«

Für die Kinder war es eine Selbstverständlichkeit, ihre langjährige Erzieherin mit einem besonderen Programm zu verabschieden. Mit fröhlichen Liedern und einem liebevoll inszenierten Theaterstück brachten sie ihre Wertschätzung zum Ausdruck. Doch damit nicht genug: Sie hatten sich sogar Gedanken über die Zukunft gemacht und überreichten Nasemann ein großes Glas voller kleiner Zettel – auf jedem eine Idee für ihre Zeit im Ruhestand. »Was Du alles machen kannst in der Rente«, lauteten die liebevollen Botschaften.

Die Feier endete mit herzlichen Umarmungen, guten Wünschen und vielen lachenden und auch ein paar weinenden Augen. Selbst wenn Verena Nasemann nun einen neuen Lebensabschnitt beginnt, wird ihr Name im Haus für Kinder Maria Geburt noch lange in bester Erinnerung bleiben.

 

14.02.2025 : 500 Euro–Spende für Kita St. Martin: Strickkreis unterstützt Kreativ-Erziehung

Der Strickkreis des St. Johannis-Zweigvereins unterstützt St. Martin im Hefner-Alteneck-Viertel mit einer Spende von 500 Euro. Ein Jahr lang haben die Damen fleißig an Mützen, Schals, Socken & Co gearbeitet und das Ergebnis dann auf dem Fidelio-Weihnachtsmarkt angeboten. Den Preis durften die Kunden selbst bestimmen. Die Handarbeiten fanden enormen Zuspruch und so kam die ansehnliche Summe zustande. Wie schon im letzten Jahr entschied sich der Strickkreis dafür, den Erlös der Kita St. Martin zu spenden. Der Leitung war der Betrag hochwillkommen, um eine Kreativecke zu gestalten. Mit dem Geld beschaffte die Kita eine neue Staffelei, die dazugehörigen Papierrollen und ein Farbenset. Kreativität der Kinder schon in jungen Jahren zu fördern gehört zu den Schwerpunkten der Arbeit. Magdalena Treffert, die Leiterin der Kita St. Martin: »Kreativität bietet Kindern die Möglichkeit, Erlebtes zu verarbeiten sowie die vielfältigen Eindrücke im Alltag zum Ausdruck zu bringen, kann aber noch viel mehr: Grob- & Feinmotorik werden geschult, Kinder lernen den Umgang mit verschiedenen Materialien, sie erfahren Selbstwirksamkeit und erfreuen sich an ihrem Werk. Dabei geht es nicht um das Ergebnis an sich, sondern um die gesamte Tätigkeit." Der Kindergarten St. Martin besteht seit vier Jahrzehnten und ist seit fast zwei Jahren Teil des Angebotes des St. Johannis-Zweigvereins. Die Kindertagesstätte bietet drei Gruppen für Krippen- und drei Gruppen für Kindergartenkinder. Der angegliederte Familienstützpunkt Hefner-Alteneck war der erste in Aschaffenburg und einer von elf Modellstandorten in Bayern.




Den Scheck des Strickkreises übergab Edith Dahmen, die Seniorenbeauftragte des St. Johannis-Zweigvereins (links) an Ute Becker vom Leitungsteam St. Martin.




 

10.02.2025 : Mehr Sicherheit für Fußgänger: Schwalbennest kämpft für Verbesserungen

Der Wunsch nach mehr Verkehrssicherheit in der Steubenstraße ist der Anlass für eine aktuelle Initiative des Kindergartens Schwalbennest. Auslöser waren zwei Unfälle innerhalb weniger Stunden direkt am Fußgängerüberweg vor der Einrichtung. »Viele Eltern und Kinder nutzen diesen Zebrastreifen auf dem Weg zum Kindergarten. Aber auch viele Anwohner queren die Straße an dieser Stelle, hier ist ja ein großes Wohngebiet und etliche Einkaufsmöglichkeiten sind im Umfeld«, schildert Nadja Kunkel, die Leiterin des Kindergartens, die Situation. Eigentlich sollen zwei Einbauten am Straßenrand unmittelbar vor dem Überweg die Autofahrer zum Abbremsen veranlassen. »Aber oft wird hier mit unverminderter und wahrscheinlich deutlich überhöhter Geschwindigkeit gefahren«, hat Kunkel beobachtet.
Bei den beiden Unfällen konnten die Fahrer nicht mehr rechtzeitig bremsen, überfuhren die Hindernisse und beschädigten die Warnbaken. Kunkel: »Zum Glück sind keine Personen verletzt worden. Aber das war reiner Zufall, dass es jeweils einer der seltenen Momente ohne Fußgänger an dieser Stelle war.« Auf so viel Glück will sich das Schwalbennest nicht dauerhaft verlassen und intervenierte bei der Stadtverwaltung. Die reagierte schnell, reparierte die beschädigten Baken und stellte innerhalb weniger Tage zwei Geschwindigkeitsanzeigen auf. Sowohl in Fahrtrichtung Würzburger Straße wie in Fahrtrichtung Schweinheim bekommen die Autofahrer nun vor dem Überweg ihr Tempo angezeigt. Erlaubt sind an dieser Stelle 30 km/h. Kindergarten und St. Johannis-Zweigverein warten nun interessiert auf die Auswertung. »Wir lassen da nicht locker«, kündigt Kunkel an, sich für dauerhafte Verbesserungen einzusetzen. Eine weitere Maßnahme könnten deutlich sichtbare Warnzeichen auf dem Asphalt sein.

 

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Für Nadja Kunkel, die Leiterin des Kindergartens Schwalbennest, ist die Tempoanzeige in der Steubenstraße nur ein erster Schritt für mehr Verkehrssicherheit

20.01.2025 : Pfandspende von Edeka-Stenger geht an den Kindergarten St. Martin

Mit einer besonderen Überraschung begann für den Kindergarten St. Martin im Familienstützpunkt Hefner-Alteneck das neue Jahr. Die Einrichtung durfte sich über eine großzügige Spende in Höhe von 2.233 Euro von Edeka-Stenger freuen. »Das ist eine tolle Unterstützung für unsere Arbeit«, betonte Magdalena Treffert, die Leiterin der Einrichtung. Die Spende soll gezielt eingesetzt werden, um die pädagogische Arbeit zu stärken und den Kindern zusätzliche Chancen auf Bildung und Entwicklung zu ermöglichen. »Unseren Kindergarten besuchen viele Kinder aus Familien, die auf öffentliche Unterstützung angewiesen sind. Daher hat unsere Kita eine besondere Ausgleichs- und Bildungsfunktion. Jede Hilfe ist uns sehr willkommen. Wir möchten das Geld nutzen, um die Ausstattung weiter zu verbessern und den Kindern noch mehr individuelle Förderung zu bieten.« Treffert hob hervor, dass Sprachbarrieren in der Einrichtung oft eine große Herausforderung darstellen und zusätzliche sozialpädagogische Anstrengungen erfordern.
Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johannis-Zweigvereins, fand es besonders bemerkenswert, dass die Pfandspende erstmals einer Einrichtung im Hefner-Alteneck-Viertel zugutekommt. »Das ist ein wirksamer Beitrag für das Zusammenleben im Quartier, der den sozialen Zusammenhalt fördert. Jeder Cent ist hier gut angelegt und trägt dazu bei, dass Kinder und ihre Familien bessere Chancen erhalten.«
Wie Tim Schulz, Marktleiter bei Edeka-Stenger erläuterte, ist die Summe das Ergebnis der Pfandspendenaktion des letzten halben Jahres. Dabei haben viele Kundinnen und Kunden auf ihr Pfandgeld bei der Rückgabe von Flaschen und Kästen verzichtet. Die gesammelte Summe wird vom Markt an soziale Organisationen im Stadtteil gespendet.

Im Bild:

Tim Schulz, Marktleiter bei Edeka-Stenger, überreichte den symbolischen Scheck in Höhe von 2.233 Euro aus der Pfandspende im Markt an die Leiterin des Kindergartens St. Martin, Magdalena Treffert, und Bernd Keßler, den ersten Vorsitzenden des St. Johannis-Zweigvereins (v.r.n.l.)

01.01.2025 : Schweinheimer Mittagessen 2025

Liebe Schweinheimerinnen, Liebe Schweinheimer, als vor über 15 Jahren im Vorstand des St. Johannis-Zweigvereins die Idee geboren wurde zweimal im Monat für alle älteren Schweinheimerinnen und Schweinheimer ein gemeinsames Mittagessen anzubieten, da waren alle Beteiligten sehr unsicher, ob das was werden kann. Niemand wusste ob das Angebot auf Interesse stoßen würde. Die Sache hat auch klein angefangen. 10-12 Essen waren es am Anfang und 3-4 Helferinnen waren aktiv. Es war auch ein anderer Ort, denn die ersten Jahre traf man sich im damaligen Gemeindezentrum Maria Geburt. Heute sind es in der Regel über 40 Essen die verzehrt werden und etwa sechs fleißige Helfer:innen sind aktiv. Eine besonders treue Seele, Frau Ursula Martin haben wir im Sommer nach 13 Jahren „Dienst“ verabschiedet. Sie kommt jetzt nur noch als Gast. Auch der Ort ist ein anderer geworden, Sankt Gertrud ist jetzt die „Gaststätte“ und seit einigen Jahren hat Edith Dahmen von Christa Schneider die Leitung übernommen. Es hat sich also sehr viel verändert in den letzten Jahren! Eines ist allerdings geblieben: das Schweinheimer Mittagessen ist ein beliebter Treffpunkt für alle, es ist eine Gelegenheit zum Austausch untereinander und das angebotene Essen schmeckt, egal ob mit oder ohne Fleisch ganz nach Belieben. Für Gehbehinderte gibt es einen Fahrdienst, wenn das Helfer Team es rechtzeitig weiß. Leider muss der Essenspreis etwas steigen. In Zukunft kostet ein Mittagessen 10,50 €. In den kommenden Monaten wünscht der Vorstand des St. Johannis Zweigvereins allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen guten Appetit und wie in den letzten Jahren auch viel Vergnügen.

Bernd Keßler, Vorsitzender St. Johannis-Zweigverein

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13.12.2024 : Edeka-Stenger unterstützt Modernisierung

Mit einer Spende von 3.160 Euro unterstützt Edeka-Stenger die Modernisierung des »Haus für Kinder Maria Geburt«. Alexander Stenger überreichte den symbolischen Scheck an die beiden Leiterinnen Aksana Lotz (links) und Bettina Kaufmann. Dabei nutzte er die Möglichkeit zu einem kleinen Rundgang durch das Haus, das seit den Bauarbeiten der letzten Monate noch einmal an Attraktivität gewonnen hat.
Neben der umgestalteten Außenanlage mit vielen interessanten Spielmöglichkeiten begeistert vor allem der völlig neu eingerichtete Turnraum. Schon in den ersten Wochen waren die Kinder von den vielfältigen Möglichkeiten begeistert, auch die Eltern äußerten sich zustimmend zu dem großen Angebot an Bewegungsgelegenheiten.
Das Geld der Edeka-Stenger Einkaufsmärkte fließt in den für den Turnraum neu angeschafften Sonnenschutz.
Der St. Johannis-Zweigverein bedankt sich sehr herzlich für die großzügige Spende der Firma Edeka-Stenger.

02.12.2024 : Christl bott­les & mo­re spendet für Schwalbennest

Über eine Spende von 2.500 Euro darf sich der inklusive Kindergarten Schwalbennest an der Steubenstraße freuen. Martina und Jürgen Christl, die Inhaber der Getränkefachmärkte »Christl bott­les & mo­re« nutzten die Scheckübergabe gleich zu einem Rundgang durch das Gebäude. Kita-Leiterin Nadja Kunkel zeigte nicht nur die großzügigen Räume und die Außenanlage, sondern informierte auch über das pädagogische Konzept. In enger Absprache hat sich das Unternehmer-Ehepaar Christl dafür entschieden, dass mit ihrer Spende gezielt Gegenstände angeschafft werden sollen, die für Kinder mit motorischen und kognitiven Einschränkungen gedacht sind. Daher gibt es demnächst im Schwalbennest spezielle höhenverstellbare Kinderstühle, die sowohl zum Sitzen wie zum Knien verwendet werden können, gesondert angefertigte runde Teppiche, die diesen Kindern die Orientierung erleichtern und einen flexibel einsetzbaren Kriechtunnel.
Der St. Johannis-Zweigverein bedankt sich sehr herzlich für die großzügige Spende bei der Firma »Christl bott­les & mo­re«.

Bei der Übergabe des symbolischen Schecks: Bernd Keßler, 1. Vorsitzender des St. Johannis-Zweigvereins, Martina Christl, Nadja Kunkel, Jürgen Christl.

28.11.2024 : Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg unterstützt Modernisierung

Mit einer Spende von 5.000 Euro unterstützt die Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg die Modernisierung des »Haus für Kinder Maria Geburt«. Vorstandsmitglied Frank Oberle überreichte den symbolischen Scheck an die beiden Leiterinnen Bettina Kaufmann und Aksana Lotz sowie den ersten Vorsitzenden Bernd Keßler (v.l.n.r.) Bei einem kleinen Rundgang zeigte sich Oberle beeindruckt von der bisherigen Sanierung und den vielfältigen Spiel- und Betreuungsmöglichkeiten.
Insgesamt investiert der St. Johannis-Zweigverein rund eine Million Euro in das Haus aus den 1950er Jahren, etwa 400.000 Euro kommen als Zuschuss von der Stadt Aschaffenburg. Der jetzt abgeschlossene zweite Bauabschnitt verschlang 185.000 Euro. Dafür wurde das Au­ßen­ge­län­de neu ge­stal­tet, mit vielen Spielgeräten bestückt, der Turn­raum um­ge­baut und ei­ne Spie­lin­sel im Haus­flur ein­ge­rich­tet.
Der St. Johannis-Zweigverein bedankt sich sehr herzlich für die großzügige Spende der Sparkasse Aschaffenburg-Miltenberg.

25.11.2024 : Viel Interesse am Blick hinter die Kulissen - Inklusiv Kita Schwalbennest öffnet Türen

Lautes Kinderlachen, ein Ausprobieren vielfältigster Beschäftigungsmöglichkeiten, aber auch viele intensive Gespräche zwischen Eltern und Erzieherinnen kennzeichneten den Tag der offenen Tür im Kindergarten Schwalbennest. Mit großem Aufwand hatte das Team die komplette Einrichtung in ein wahres Spielparadies verwandelt. Nadja Kunkel, die Leiterin der Einrichtung, konnte am Ende des Nachmittags eine positive Bilanz ziehen: »Es ist uns gelungen, das Schwalbennest in seiner kompletten Vielfalt darzustellen. Die Eltern unserer Kindergartenkinder konnten sich mal in aller Ruhe über das große Angebot im Haus informieren. Aber es waren auch viele Interessenten da, die einen Platz für ihr Kind suchen. Die konnten wir vom Schwalbennest überzeugen.«

Die Erzieherinnen nahmen sich viel Zeit für die verschiedenen Spielstationen im Haus, seien es Geschicklichkeitsübungen im Turnraum, das Basteln von Weihnachtssternen oder das Malen und kreativ Arbeiten im Atelier. Die Eltern hatten unterdessen die Gelegenheit, Details der pädagogischen Arbeit näher kennenzulernen. So beispielsweise das teiloffene Arbeiten in der Einrichtung. Die Kinder können die ganze Kita in ihr Spiel einbeziehen, erwerben Selbständigkeit durch das Treffen eigener Entscheidungen. Kunkel: »So lernen sie, Verantwortung zu übernehmen, können Freiräume nutzen, müssen aber auch Regeln und Grenzen erkennen.«
Ein besonderes Merkmal des Schwalbennests: Der Kindergarten ist eine inklusive Kita. »Bei uns sind alle willkommen und das bedeutet, dass jeder ganz natürlich dazu gehört. Bei uns spielen und lernen alle Kinder zusammen, niemand wird ausgeschlossen«, betonte Kunkel. Das Schwalbennest legt Wert darauf, dass schon die Jüngsten von klein auf Dinge zusammen tun, so dass keine Vorurteile entstehen. Kinder mit und ohne Förderbedarf spielen miteinander und lernen voneinander.
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Derzeit sind im Schwalbennest noch einige wenige Plätze frei. Alle Interessenten können sich direkt in der Einrichtung melden: info@kindergartenschwalbennest.com


 

Auf dem Bild:
Ein Teil des Teams im Kindergarten Schwalbennest mit der Leiterin Nadja Kunkel (dritte von rechts)

 

17.11.2024 : Modernisierung an der Gutwerkstraße: 2. Bauabschnitt übergeben

 

Als einen »Meilenstein« bezeichnete Anja Elsässer, die Vorsitzende des Elternbeirates im Haus für Kinder Maria Geburt, den Abschluss des zweiten Bauabschnittes der umfangreichen Modernisierung. Rund 185.000 Euro hat der Verein investiert. Damit wurden Garten und Tunraum neu gestaltet. Drei Spielhöfe bieten nun zahlreiche Beschäftigungsmöglichkeiten im Freien. Eine Hangrutsche, ein Stelzenhaus, eine Netzkletteranlage und eine Spielhütte sind einige der neu angeschafften Spielgeräte. Insgesamt ist das Grundstück an der Gutwerkstraße fast sechs Hektar groß.
Viel getan hat sich auch Inneren. Auf große Begeisterung stieß der komplett neu konzipierte Turnraum. »Der bietet so viele Möglichkeiten, das haben die Erwachsenen auch schon getestet«, wusste Barbara Schürmer vom Elternbeirat. Dazu kommt noch ein weiteres Kletter- und Krabbelmodul im Flur. Rund 140 Kinder kommen täglich in das Haus für Kinder, dessen Leitung sich seit Kurzem Bettina Kaufmann und Aksana Lotz teilen. Sie standen in den letzten Monaten vor besonderen Herausforderungen, denn trotz des Baus lief der Betrieb der Einrichtung ohne Einschränkungen weiter. Ihnen und allen anderen Beschäftigten galt der Dank des Elternbeirates, die mit »sehr viel Herzblut« alle Herausforderungen gemeistert hätten. Von Seiten des Vereins koordinierte der Architekt Harald Wientgens, der im Vorstand für Bau und Liegenschaften zuständig ist, die Arbeiten.
Mit Interesse nahmen Bürgermeisterin Jessica Euler und Bürgermeister Eric Leiderer die Sanierungsfortschritte zur Kenntnis, die beide zu der kleinen Einweihungsfeier gekommen waren. »Sie können sich davon überzeugen, dass das städtische Geld hier sehr sinnvoll angelegt ist«, betonte Bernd Keßler, der erste Vorsitzende des St. Johanniszweigvereins. Rund eine Million Euro kostet das Gesamtprojekt, davon übernimmt die Stadt Aschaffenburg rund 400.000 Euro.
Der erste Bauabschnitt war die Renovierung der Küche, die gut 20.000 Euro verschlungen hat. Keßler wies darauf hin, dass der Verein an diesem Standort viel für die Umwelt tue. Es gebe ein Regenwasserzisterne und eine PV-Anlage, ein Nahwärmekonzept das Kindergarten und Krippe verbinde sowie eine kleine Streuobstwiese.
Die Bauarbeiter werden aber noch eine Weile gut zu tun haben. Der nächste Bauabschnitt umfasst neue Böden und Türen, die Umrüstung der Beleuchtung auf LED-Lampen, den Austausch vieler elektrischer Leitungen und die Sanierung der Personalräume. »Die Investition sind eine große Herausforderung für unseren Verein und wir sind dankbar, dass uns einige Sponsoren dabei unterstützen. Für uns ist es aber wichtig, dass wir den Kindern wie auch den Beschäftigten ein optimales Umfeld bieten können, damit für die herausfordernde Aufgabe der frühkindlichen Bildung eine gute Grundlage besteht.«


Auf dem Bild: Freude über die gelungene Modernisierung: Bürgermeisterin Jessica Euler, Aksana Lotz, Bernd Keßler, Bettina Kaufmann und Bürgermeister Eric Leiderer

14.11.2024 : Großzügige Unterstützung für Bildungsarbeit Stiftung kindgerecht hilft St. Martin

Kreativität bei Kindern fördern ist ein wesentlicher Bestand der frühkindlichen Bildung, auf die in allen Einrichtungen des St. Johannis-Zweigvereins großen Wert gelegt wird. Eine wichtige Unterstützung bei dieser Aufgabe hat jetzt der Kindergarten St. Martin an der Hefner-Alteneck-Straße erfahren. Die Stiftung kindgerecht spendete einige Kartons mit zahlreichen Spielen unterschiedlichster Art, Malutensilien, Bastelmaterial und Büchern.

Bei der Übergabe betonte Marcus Hock, der Vorsitzende der Stiftung: „Die Kreativität von Kindern ist ein wertvoller Schatz, der von klein auf gefördert werden sollte. Mit unserer Spende möchten wir dazu beitragen, dass Kindern schon früh die Möglichkeit geboten wird, ihre Fantasie frei zu entfalten und dabei wertvolle soziale und emotionale Fähigkeiten zu entwickeln. Kreativität ist eine Schlüsselkompetenz für die Zukunft, und sie braucht Raum, Unterstützung und Förderung.“
Die Auswahl erforderte in enger Abstimmung mit Magdalena Treffert, der Leiterin der Kita. Die unterstrich, wie gezielt in St. Martin daran gearbeitet wird, die Fähigkeiten der Kinder zu erkennen und zu fördern. »Gerade im Kindergartenalter bietet kreatives Spielen, Malen und Gestalten eine wichtige Grundlage für die Entwicklung neuer Denkweisen und Problemlösungen. Es ermöglicht Kindern, ihre Gefühle und Gedanken auszudrücken und stärkt gleichzeitig ihr Selbstbewusstsein.« Ein großes Dankeschön kam auch vom Bernd Keßler, dem ersten Vorsitzenden des St. Johannis-Zweigvereins. »Wir investieren als Träger sehr viel in die Ausstattung unserer Einrichtungen. Aber unsere Mittel sind begrenzt. Daher ist es so wichtig, dass wir Unterstützung erfahren. Das Engagement der Stiftung Kindgerecht ist ein herausragendes Zeichen für eine solidarische Gesellschaft.
Wie Marcus Hock erklärte, unterstützt die von ihm und seiner Frau gegründete Stiftung St. Martin schon länger. Die Förderung umfasst unter anderem das gesunde Frühstück im Kindergarten, die Teilnahme an Schwimmkursen oder die Hilfe bei der Anstellung einer Motopädin. »In Zeiten ständig wachsender sozialer Unterschiede, sehen wir es als gesellschaftliche Verpflichtung, die Fähigkeiten von Kindern und Jugendlichen zu fördern und ihnen dadurch eine vernünftige Basis für Ausbildung, Beruf, Familie und nicht zuletzt als Mitglieder unserer Gesellschaft zu ermöglichen« schildert er die Intention der Stiftung Kindgerecht.

Auf dem Bild:
Freude über das gespendete Kreativmaterial: Bernd Keßler, Magdalena Treffert und Marcus Hock, der Vorsitzende der Stiftung Kindgerecht

 

 Freude über das gespendete Kreativmaterial: Bernd Keßler, Magdalena Treffert und Marcus Hock, der Vorsitzende der Stiftung Kindgerecht